Cannabis – Eigenanbau für chronisch Kranke jetzt endlich legal!

Leicht versteckt habe ich es in meinem Fototagebuch schon angedeutet: Cannabis hat mir in der Chemotherapie sehr geholfen. Wegen eines chronischen Nierenleidens und einer Epilepsie durfte ich nicht alle Mittelchen zur Bewältigung der Nebenwirkungen der Chemo nehmen. Und Chemie mit Chemie zu bekämpfen hört sich für mich auch nicht so logisch an.

Neben kleinen auf mich abgestimmte Helferchen aus der chinesischen Medizin habe ich viel gekifft. Ich teilte diese Leidenschaft sogar mit vielen Frauen, wie ich schon bei der zweiten Infusion der Chemo feststellte. Bis zu 20 Frauen in einem 30 qm Raum, die 5 Stunden an der Infusion hingen und alle die gleichen physischen und psychischen Probleme hatten: da kamen wir schnell zu Sache und Quellen wurden ausgetauscht. Nun ist es legal: Nach ärztlicher Erlaubnis dürfen wir Cannabis zuhause anbauen.

Hinter vorgehaltener Hand haben die Ärzte mich schon oft darauf aufmerksam gemacht – nicht nur gegen Schmerzen, auch zur Entspannung und Entkrampfung bei meiner Epilepsie hilft es. Ich habe auch selbst einen Fall mitbekommen, wo Haschkekse einer älteren Dame, die unter dem Restless-Legs-Sydrom leidet, halfen endlich mal wieder schlafen zu können! Vorher haben wir sie allerdings gut aufgeklärt und mit ihr den wunderbaren Film „Saving Grace“ (Grasgeflüster) – sozusagen als Aufklärung – gesehen.

Ich freue mich sehr, jetzt legal zu sein!

Triumphs over Trauma: die Narben-Drucke von Ted Meyer

image05

Triumph over Trauma – Ted Meyer

image06

Triumph over Trauma – Ted Meyer

Ein sehr schönes, zartes und leises Kunstprojekt, welches sich der mentalen Verarbeitung von Narben widmet, beeindruckt mich nachhaltig. Die Narben wurden angemalt und auf ein Papier geprintet. Hier sieht man alle Arten von Narben und daneben die Fotos der Frauen mit den Farbflecken.  Die Bilder wunderbar ruhig und klar – obwohl sie teilweise schreien, die Prints sind superschön und beides zusammen: einfach der Hammer! Bitte wagt einen Blick unter diesem link.

Fuck cancer! Schreit es raus! Hier auf tollen T-Shirts & Taschen

tank

das ist bald meins!

Bei surfen entdeckt man ja manchmal Sachen, da denkt man: „Wie geil ist das denn…“. Hier kommt mal wieder ein Beispiel:

Myriam von M, selbst an Krebs erkrankt,  hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, dem Krebs nicht nur für sich selbst, sondern auch in der Öffentlichkeit den Stinkefinger zu zeigen.

Sie hat eine sehr schöne „fuck-cancer, stay strong“-Kollektion von unterschiedlichen Motiven auf verschiedenen T-Shirts, Taschen und Karten, die sie selbst anbietet: Folgt diesem link, lasst euch begeistern und vergesst nicht auch mal was zu kaufen. Unterstützung benötigen wir alle! Also: FUCK CANCER – STAY STRONG!!!!

Fuck Cancer-Tasche von Myriam von M

Fuck Cancer-Tasche von Myriam von M

 

Die Busenentscheidung 1 + 2 / neue Beiträge im oben ohne-stern.de blog

Heute zum Thema „Entscheidung Brustamputation einseitig, beidseitig, brusterhaltend etc“. Die Busenentscheidung. Und die zweite Busenentscheidung – Aufbau ja – nein und welche Methoden.

Uta. 1 Tag nach Diagnose. Fotografiert von Jackie Hardt

Uta. 1 Tag nach Diagnose. Fotografiert von Jackie Hardt

Brigitte.de Interview über Sexualität und Brustkrebs

Es ist schon ein paar Wochen her, als ich mit Brigitte.de ein offenes Interview über Sexualität und Brustkrebs führte. Als mich jetzt der Text mit der Bitte um Freigabe ereilte, war mir erst mulmig zumute – ich war mir unsicher: kann ich so etwas einer so großen Leserschaft mitteilen? Hier in meinem kleinen eigenen blog bin ich ja „safe“ – aber was erwartet mich da draußen? Ich habe den Text dann ohne Korrekturen freigegeben.

Jetzt sind ein paar Tage vergangen – ich habe die Diskussionen in den Foren beobachtet und muss sagen: danke! Danke, für Eure Kommentare und Diskussionen. Danke für das Nicken. Das macht mir viel Mut für die weiteren Texte!